DAHMEN – DÖRING – SCHAUM
PRAXIS FÜR CHIRURGIE, UNFALLCHIRURGIE UND ORTHOPÄDIE

Arthrosamid in Berlin: Behandlung bei Kniearthrose

Knieschmerzen beim Treppensteigen, Steifigkeit nach längerem Sitzen oder zunehmende Einschränkungen beim Gehen und Sport: Eine Kniearthrose kann den Alltag deutlich beeinträchtigen. Wenn konservative Behandlungen nicht ausreichend helfen, suchen viele Patienten nach einer Möglichkeit, ihre Beschwerden zu lindern, ohne direkt operiert werden zu müssen.

In der Praxis Döring-Dahmen in Berlin bieten wir mit Arthrosamid eine weitere nicht operative Behandlungsmöglichkeit bei Kniearthrose in Berlin an. Dabei wird ein spezielles Polyacrylamid-Hydrogel einmalig in das betroffene Kniegelenk injiziert. Ziel der Behandlung ist es, arthrosebedingte Knieschmerzen zu reduzieren und die Funktion des Gelenks zu verbessern.

Ob eine Arthrosamid-Injektion für Ihre Kniearthrose geeignet ist oder eine andere Therapie sinnvoller erscheint, klären wir nach einer individuellen Untersuchung und Auswertung Ihrer Befunde.

Das Wichtigste zu Arthrosamid auf einen Blick

Was ist Arthrosamid?

Arthrosamid ist eine Injektion zur symptomatischen Behandlung von Kniearthrose. Dabei wird ein nicht biologisch abbaubares Polyacrylamid-Hydrogel, kurz iPAAG, direkt in das Kniegelenk eingebracht.

Das Hydrogel besteht zu 97,5 Prozent aus Wasser und zu 2,5 Prozent aus quervernetztem Polyacrylamid. Es verbleibt im Gelenk und wird nicht wie beispielsweise Hyaluronsäure nach einiger Zeit vollständig abgebaut.
Wichtig ist die Abgrenzung zu regenerativen Behandlungen: Arthrosamid baut keinen neuen Gelenkknorpel auf. Ziel ist vielmehr, Schmerzen zu reduzieren und die Funktion des Kniegelenks zu verbessern.
Arthrosamid wird grundsätzlich als einmalige Injektion in das betroffene Knie verabreicht.

Wie wirkt Arthrosamid bei Kniearthrose?

Bei einer Kniearthrose verändert sich nicht nur der Gelenkknorpel. Auch die Gelenkinnenhaut, die sogenannte Synovialmembran, spielt bei Schmerzen und Entzündungsprozessen eine Rolle.

Nach der Injektion verteilt sich das Polyacrylamid-Hydrogel innerhalb des Gelenks und integriert sich in die Gelenkinnenhaut. Das Hydrogel wird nicht vom Körper abgebaut.

Die Behandlung verfolgt vor allem zwei Ziele:

Arthrosamid ist dabei keine regenerative Knorpeltherapie. Bereits zerstörter Gelenkknorpel wächst durch die Behandlung nicht nach.

Für wen ist Arthrosamid geeignet?

Eine Arthrosamid-Behandlung kann insbesondere für Erwachsene mit symptomatischer Kniearthrose infrage kommen, wenn:

Ob Arthrosamid sinnvoll ist, hängt jedoch nicht allein vom Arthrosegrad ab. Beschwerden, klinische Untersuchung, Röntgen- oder MRT-Befunde, bisherige Therapien und mögliche Begleiterkrankungen müssen gemeinsam betrachtet werden.

Wie läuft die Arthrosamid Behandlung in Berlin ab?

Schritt 1: Erstberatung und Diagnose

Schritt 2: Die Arthrosamid Injektion

Schritt 3: Nachsorge und Erholung

Arthrosamid oder Hyaluronsäure?

Sowohl Hyaluronsäure als auch Arthrosamid werden direkt in das Kniegelenk injiziert. Die Wirkprinzipien unterscheiden sich jedoch.

Arthrosamid besteht aus einem nicht biologisch abbaubaren Polyacrylamid-Hydrogel und verbleibt im Gewebe der Gelenkinnenhaut. Hyaluronsäure ist dagegen ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und wird nach der Injektion wieder vom Körper abgebaut.

Eine randomisierte kontrollierte Studie verglich beide Behandlungen bei Patienten mit symptomatischer Kniearthrose und zeigte eine vergleichbare symptomatische Wirksamkeit. Eine generelle Überlegenheit von Arthrosamid gegenüber Hyaluronsäure lässt sich daraus nicht ableiten.

Arthrosamid oder Stammzellentherapie?

Arthrosamid und die Stammzellentherapie sind zwei unterschiedliche Behandlungsansätze bei Kniearthrose.

Bei Arthrosamid wird ein synthetisches Polyacrylamid-Hydrogel in das Kniegelenk injiziert. Die Behandlung zielt darauf ab, Schmerzen zu reduzieren und die Gelenkfunktion zu verbessern.

Bei der Stammzellentherapie werden dagegen körpereigene Zellen aus Fettgewebe gewonnen, aufbereitet und in das betroffene Gelenk eingebracht. Hier steht ein biologischer, regenerativer Behandlungsansatz im Vordergrund.

Welche Behandlung für Ihre Kniearthrose infrage kommt, hängt vom Zustand des Gelenks, Ihren Beschwerden, bisherigen Behandlungen und Ihren persönlichen Zielen ab.

Arthrosamid oder Knieoperation?

Arthrosamid und eine Knieoperation sind keine gleichwertigen Alternativen. Bei weit fortgeschrittener Kniearthrose kann ein künstliches Kniegelenk medizinisch die sinnvollste Behandlung sein.

Arthrosamid kann ein stark geschädigtes Gelenk nicht wiederherstellen und ersetzt keine notwendige Knieprothese. Für Patienten, bei denen eine Operation noch nicht erforderlich ist oder die zunächst weitere nicht operative Möglichkeiten ausschöpfen möchten, kann die Behandlung jedoch eine Option darstellen.

Welche Vorteile kann Arthrosamid bieten?

Für geeignete Patienten bietet die Behandlung einige praktische Eigenschaften:
Die Wirkung und ihre Dauer können individuell unterschiedlich ausfallen.

Was sagt die Wissenschaft zu Arthrosamid?

Polyacrylamid-Hydrogel zur Behandlung von Kniearthrose wurde inzwischen in mehreren klinischen Untersuchungen untersucht.

Eine randomisierte kontrollierte Multicenterstudie verglich eine einmalige Polyacrylamid-Hydrogel-Injektion mit Hyaluronsäure bei 239 Erwachsenen mit symptomatischer und radiologisch bestätigter Kniearthrose. Nach 26 Wochen erreichte das Hydrogel den vorab definierten Endpunkt der Nichtunterlegenheit gegenüber Hyaluronsäure hinsichtlich der WOMAC-Schmerzskala.

Inzwischen liegen außerdem Langzeitbeobachtungen über mehrere Jahre vor. Bei einem Teil der nachbeobachteten Patienten bestanden Verbesserungen bei Schmerzen und Gelenkfunktion fort. Gleichzeitig sind weitere unabhängige Langzeitstudien sinnvoll.

Wann setzt die Wirkung von Arthrosamid ein?

Die Wirkung entwickelt sich individuell. Manche Patienten bemerken früher eine Veränderung, bei anderen entwickelt sich eine Verbesserung erst im Verlauf mehrerer Wochen. Der Behandlungserfolg sollte deshalb nicht unmittelbar nach der Injektion abschließend beurteilt werden.

Wie lange wirkt Arthrosamid?

Eine feste Wirkdauer lässt sich nicht garantieren. Inzwischen liegen klinische Nachbeobachtungsdaten über bis zu fünf Jahre nach einer einzelnen Polyacrylamid-Hydrogel-Injektion vor. Bei einem Teil der nachbeobachteten Patienten bestanden Verbesserungen von Schmerzen und Funktion auch nach mehreren Jahren.

Welche Nebenwirkungen kann Arthrosamid haben?

Wie bei jeder Gelenkinjektion können Nebenwirkungen und Komplikationen auftreten. Beschrieben werden insbesondere:

  • vorübergehende Schmerzen im Knie
  • Schwellungsgefühl
  • lokale Beschwerden nach der Injektion


Da bei Gelenkinjektionen grundsätzlich auch ein Infektionsrisiko besteht, sind sterile Durchführung und eine sorgfältige Auswahl geeigneter Patienten wichtig.

Kosten der Arthrosamid Behandlung in Berlin

Arthrosamid wird in Deutschland in der Regel als Selbstzahlerleistung angeboten. Die konkreten Kosten besprechen wir vor der Behandlung transparent mit Ihnen. Bei privat versicherten Patienten hängt eine mögliche Erstattung vom individuellen Tarif ab. Eine Kostenübernahme sollte deshalb vorab mit der privaten Krankenversicherung geklärt werden.

Warum Arthrosamid bei Döring-Dahmen in Berlin?

Bei Kniearthrose gibt es nicht die eine Behandlung, die für jeden Patienten gleichermaßen geeignet ist. Entscheidend ist eine genaue Diagnose und die individuelle Auswahl der Therapie. In der Praxis Döring-Dahmen in Berlin-Tempelhof betrachten wir Arthrosamid deshalb als eine von mehreren möglichen Behandlungen bei Kniearthrose.

individuelle Untersuchung und Befundauswertung

langjährige Erfahrung in Orthopädie und Unfallchirurgie

Erfahrung mit unterschiedlichen Injektionsverfahren

persönliche Beratung zu konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten

individuelle Abwägung der geeigneten Arthrosebehandlung

Praxisstandort
Berlin-Tempelhof

Häufige Fragen zu Arthrosamid

Die Praxis Döring-Dahmen in Berlin-Tempelhof bietet Arthrosamid für geeignete Patienten mit Kniearthrose an. Vor der Behandlung untersuchen wir Ihr Knie, beurteilen vorhandene Röntgen- oder MRT-Befunde und besprechen mit Ihnen, ob Arthrosamid oder eine andere Behandlung für Ihre individuelle Situation infrage kommt.

Arthrosamid in Berlin: Lassen Sie sich individuell beraten

Knieschmerzen durch Arthrose bedeuten nicht automatisch, dass als nächster Schritt eine Operation notwendig ist. Arthrosamid erweitert die Möglichkeiten der nicht operativen Behandlung von Kniearthrose um eine einmalige Hydrogel-Injektion. Entscheidend ist, ob die Behandlung zu Ihrem Knie, Ihrem Arthrosegrad und Ihren Beschwerden passt. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in der Praxis Döring-Dahmen in Berlin-Tempelhof.