Arthrosamid in Berlin: Behandlung bei Kniearthrose
In der Praxis Döring-Dahmen in Berlin bieten wir mit Arthrosamid eine weitere nicht operative Behandlungsmöglichkeit bei Kniearthrose in Berlin an. Dabei wird ein spezielles Polyacrylamid-Hydrogel einmalig in das betroffene Kniegelenk injiziert. Ziel der Behandlung ist es, arthrosebedingte Knieschmerzen zu reduzieren und die Funktion des Gelenks zu verbessern.
Das Wichtigste zu Arthrosamid auf einen Blick
- Nicht operative Behandlung bei symptomatischer Kniearthrose
- Einmalige Injektion eines Polyacrylamid-Hydrogels in das Kniegelenk
- Ambulante Behandlung unter örtlicher Betäubung
- Ziel sind weniger Knieschmerzen und eine verbesserte Gelenkfunktion
- Keine Knorpelregeneration, sondern symptomatische Behandlung der Kniearthrose
- Langzeitdaten über mehrere Jahre verfügbar
- Individuelle Untersuchung vor der Behandlung erforderlich
Was ist Arthrosamid?
Arthrosamid ist eine Injektion zur symptomatischen Behandlung von Kniearthrose. Dabei wird ein nicht biologisch abbaubares Polyacrylamid-Hydrogel, kurz iPAAG, direkt in das Kniegelenk eingebracht.
Wie wirkt Arthrosamid bei Kniearthrose?
Bei einer Kniearthrose verändert sich nicht nur der Gelenkknorpel. Auch die Gelenkinnenhaut, die sogenannte Synovialmembran, spielt bei Schmerzen und Entzündungsprozessen eine Rolle.
Nach der Injektion verteilt sich das Polyacrylamid-Hydrogel innerhalb des Gelenks und integriert sich in die Gelenkinnenhaut. Das Hydrogel wird nicht vom Körper abgebaut.
Die Behandlung verfolgt vor allem zwei Ziele:
- arthrosebedingte Knieschmerzen zu reduzieren
- Beweglichkeit und Funktion des Kniegelenks zu verbessern
Für wen ist Arthrosamid geeignet?
Eine Arthrosamid-Behandlung kann insbesondere für Erwachsene mit symptomatischer Kniearthrose infrage kommen, wenn:
- die Kniearthrose dauerhaft Schmerzen verursacht
- das Knie morgens oder nach Ruhephasen steif ist
- Gehen, Treppensteigen oder Sport zunehmend schwerfallen
- bisherige konservative Behandlungen nicht ausreichend geholfen haben
- eine weitere nicht operative Behandlungsmöglichkeit gesucht wird
- eine Operation derzeit nicht gewünscht oder noch nicht angezeigt ist
Wie läuft die Arthrosamid Behandlung in Berlin ab?
Schritt 1: Erstberatung und Diagnose
- Zunächst besprechen wir Ihre Beschwerden und bisherigen Behandlungen. Anschließend untersuchen wir das Knie und beurteilen vorhandene Röntgenbilder oder MRT-Aufnahmen. Falls weitere Diagnostik erforderlich ist, besprechen wir diese mit Ihnen. Dabei prüfen wir nicht nur, ob Arthrosamid grundsätzlich möglich ist. Entscheidend ist, welche Behandlung für Ihre Kniearthrose individuell sinnvoll erscheint.
Schritt 2: Die Arthrosamid Injektion
- Wenn Arthrosamid für Sie geeignet ist, erfolgt die Behandlung ambulant. Das Knie wird vorbereitet und der Bereich örtlich betäubt. Anschließend wird Arthrosamid unter sterilen Bedingungen direkt in das Kniegelenk injiziert. Eine Vollnarkose ist nicht erforderlich. Nach dem ambulanten Eingriff können Sie die Praxis in der Regel am selben Tag wieder verlassen
Schritt 3: Nachsorge und Erholung
- Nach der Arthrosamid-Injektion sollte das Knie zunächst geschont werden. Vorübergehend können Schmerzen, ein Druckgefühl oder eine Schwellung auftreten. Die Wirkung muss nicht unmittelbar nach der Behandlung spürbar sein, sondern kann sich im Verlauf der folgenden Wochen entwickeln.
Arthrosamid oder Hyaluronsäure?
Sowohl Hyaluronsäure als auch Arthrosamid werden direkt in das Kniegelenk injiziert. Die Wirkprinzipien unterscheiden sich jedoch.
Arthrosamid besteht aus einem nicht biologisch abbaubaren Polyacrylamid-Hydrogel und verbleibt im Gewebe der Gelenkinnenhaut. Hyaluronsäure ist dagegen ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und wird nach der Injektion wieder vom Körper abgebaut.
Eine randomisierte kontrollierte Studie verglich beide Behandlungen bei Patienten mit symptomatischer Kniearthrose und zeigte eine vergleichbare symptomatische Wirksamkeit. Eine generelle Überlegenheit von Arthrosamid gegenüber Hyaluronsäure lässt sich daraus nicht ableiten.
Arthrosamid oder Stammzellentherapie?
Arthrosamid und die Stammzellentherapie sind zwei unterschiedliche Behandlungsansätze bei Kniearthrose.
Bei Arthrosamid wird ein synthetisches Polyacrylamid-Hydrogel in das Kniegelenk injiziert. Die Behandlung zielt darauf ab, Schmerzen zu reduzieren und die Gelenkfunktion zu verbessern.
Bei der Stammzellentherapie werden dagegen körpereigene Zellen aus Fettgewebe gewonnen, aufbereitet und in das betroffene Gelenk eingebracht. Hier steht ein biologischer, regenerativer Behandlungsansatz im Vordergrund.
Welche Behandlung für Ihre Kniearthrose infrage kommt, hängt vom Zustand des Gelenks, Ihren Beschwerden, bisherigen Behandlungen und Ihren persönlichen Zielen ab.
Arthrosamid oder Knieoperation?
Arthrosamid und eine Knieoperation sind keine gleichwertigen Alternativen. Bei weit fortgeschrittener Kniearthrose kann ein künstliches Kniegelenk medizinisch die sinnvollste Behandlung sein.
Arthrosamid kann ein stark geschädigtes Gelenk nicht wiederherstellen und ersetzt keine notwendige Knieprothese. Für Patienten, bei denen eine Operation noch nicht erforderlich ist oder die zunächst weitere nicht operative Möglichkeiten ausschöpfen möchten, kann die Behandlung jedoch eine Option darstellen.
Welche Vorteile kann Arthrosamid bieten?
- einmalige Injektion
- ambulante Durchführung
- örtliche Betäubung statt Vollnarkose
- keine stationäre Aufnahme
- kein operativer Gelenkersatz
- keine klassische Rehabilitation wie nach einer Knieprothese
- mögliche Verbesserung von Schmerzen, Steifigkeit und Gelenkfunktion
- Langzeitdaten über mehrere Jahre verfügbar
Was sagt die Wissenschaft zu Arthrosamid?
Polyacrylamid-Hydrogel zur Behandlung von Kniearthrose wurde inzwischen in mehreren klinischen Untersuchungen untersucht.
Eine randomisierte kontrollierte Multicenterstudie verglich eine einmalige Polyacrylamid-Hydrogel-Injektion mit Hyaluronsäure bei 239 Erwachsenen mit symptomatischer und radiologisch bestätigter Kniearthrose. Nach 26 Wochen erreichte das Hydrogel den vorab definierten Endpunkt der Nichtunterlegenheit gegenüber Hyaluronsäure hinsichtlich der WOMAC-Schmerzskala.
Inzwischen liegen außerdem Langzeitbeobachtungen über mehrere Jahre vor. Bei einem Teil der nachbeobachteten Patienten bestanden Verbesserungen bei Schmerzen und Gelenkfunktion fort. Gleichzeitig sind weitere unabhängige Langzeitstudien sinnvoll.
Wann setzt die Wirkung von Arthrosamid ein?
Wie lange wirkt Arthrosamid?
Welche Nebenwirkungen kann Arthrosamid haben?
Wie bei jeder Gelenkinjektion können Nebenwirkungen und Komplikationen auftreten. Beschrieben werden insbesondere:
- vorübergehende Schmerzen im Knie
- Schwellungsgefühl
- lokale Beschwerden nach der Injektion
Da bei Gelenkinjektionen grundsätzlich auch ein Infektionsrisiko besteht, sind sterile Durchführung und eine sorgfältige Auswahl geeigneter Patienten wichtig.
Kosten der Arthrosamid Behandlung in Berlin
Warum Arthrosamid bei Döring-Dahmen in Berlin?
individuelle Untersuchung und Befundauswertung
langjährige Erfahrung in Orthopädie und Unfallchirurgie
Erfahrung mit unterschiedlichen Injektionsverfahren
persönliche Beratung zu konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten
individuelle Abwägung der geeigneten Arthrosebehandlung
Praxisstandort
Berlin-Tempelhof